Wir trauern um unseren Ersten Vorsitzenden
In memoriam Joachim Meyer
Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren müssen, dass unser 1. Vorsitzender Joachim Meyer nunmehr auch nach kurzer, schwerer Krankheit am 15. Mai 2021 verstorben ist.
In die Ära von Joachim Meyer fiel die Veräußerung der Altenwohnungen Hagendeel und des Miethauses Kieler Straße, die der Verein viele Jahre als Selbsthilfeeinrichtung für den öffentlichen Dienst betrieb. Von dem Erlös wurden unter anderem das Jugendstil-Kontorhaus in der Neuen ABC-Straße 8 in der Hamburger Innenstadt als neuen Vereins- und Stiftungssitz sowie die Ferienappartements im Haus Germania in St. Peter-Ording erworben. Ein besonderes Augenmerk galt auch die Neugestaltung der Mitgliederzeitschrift HBZ. So war es ihm stets wichtig, dass neue Hamburger Bürgermeister in der HBZ jeweils ein Grußwort schrieben. Mit Stolz verwies er dann gern an die Stiftung des Vereins für das Bürgermeister-Amtszimmer im Rathaus. Dort steht noch heute auf den bleiverglasten Fenstern geschrieben: "Gestiftet vom Verein Hamburgischer Staatsbeamten" und dokumentiert damit die Verbundenheit mit dem Rathaus als dem politischen Zentrum der Stadt.
Als Vertreter des Vereins wurde Joachim Meyer auch in den Aufsichtsrat und Beirat des langjährigen Kooperationspartners "Nürnberger Versicherung" gewählt. Hier vertrat er mit seiner juristischen Fachkenntnis die Interessen des Vereins.
Besondere Freude hat ihm noch die Leitung der Stadtteilgruppe Altona gemacht, die er 2018 von Frau Burmeister übernahm. Mit Überzeugung hat er seinen Wahlspruch gelebt: "Unser Verein ist aktiv, innovativ und bietet vielfältige Angebote mit starkem Service. Für mich und dem Vorstand ist es Verpflichtung und Motivation zugleich, uns mit all unserer Kraft für das Vereinswohl einzusetzen. Es muss sich lohnen, Mitglied im VHSt zu sein."
Mit großem persönlichen Einsatz betrieb Joachim Meyer den Verkauf des Vereinshauses in der Neuen ABC-Straße und die Anmietung des neuen Domizils in der Rathausstraße, womit auch die finanzielle Absicherung der Vereinsarbeit für die nächsten Jahre gesichert ist.
Der Tod von Joachim Meyer bedeutet für die gesamte Mitgliedschaft einen großen Verlust. Seine Tatkraft, sein scharfsinniges Urteilsvermögen und sein umfassendes Wissen über die 142jährige Vereinsgeschichte werden uns sehr fehlen. Wir verneigen uns vor einem vorbildlichen Vorsitzenden mit Respekt und Dankbarkeit.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Für den Vorstand
Bernd Ricanek
Wir trauern
um unseren Ersten Vorsitzenden
* 10.08.1943 † 15.05.2021
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Stiftung des Vereins Hamburgischer Staatsbeamten r.V.
Im Namen des Vorstands
Bernd Ricanek Irene Meyer
um unseren Ersten Vorsitzenden
Joachim Meyer
* 10.08.1943 † 15.05.2021
der nur wenige Tage nach dem Ableben unseres 2. Vorsitzenden am 15.5.2021 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Fast 42 Jahre hat Joachim Meyer ehrenamtlich als Vorstandsmitglied die Geschicke der Stiftung und des Vereins Hamburgischer Staatsbeamten r.V. (VHSt) erfolgreich gestaltet, davon 22 Jahre als 1. Vorsitzender. Zudem übernahm er 2018 auch die Leitung der Altonaer Stadtteilgruppe. Sein großes Engagement und seine Innovationskraft haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich Stiftung und Verein als moderne und leistungsfähige Einrichtung für seine Mitglieder und Angehörige des öffentlichen Dienstes präsentiert mit aktuellen und interessanten Freizeit- und Beratungsangeboten. Ein besonderes Augenmerk galt dem Erscheinungsbild der vereinseigenen Zeitschrift HBZ, dessen Mitherausgeber er war. Als Vereinsrepräsentant genoss Joachim Meyer darüberhinaus großes Ansehen in der Hamburgischen Verwaltung. Für sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Vereinsmitglieder gebührt ihm Dank, Respekt und große Anerkennung.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Stiftung des Vereins Hamburgischer Staatsbeamten r.V.
Im Namen des Vorstands
Bernd Ricanek Irene Meyer
Autor: VHSt
HBZ · 06/2021
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