Im Dialog mit der Barkassenschifffahrt
Sanierung der Kaimauern
In den kommenden Jahren werden die Kaimauern in der Speicherstadt unter Federführung des zur Zuständigkeit der Finanzbehörde gehörenden Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) umfangreich saniert.
Dies erfordert teilweise eine Anhebung der Fleetsohle und führt somit zu einer zeitlich eingeschränkten Schiffbarkeit der Kanäle in der Speicherstadt. Daher hat der LIG in enger Zusammenarbeit mit der Barkassenschifffahrt ein Gutachten in Auftrag gegeben, das insbesondere die Untersuchung möglicher Umbaumaßnahmen an den eingesetzten Barkassen umfasst. Ziel ist es, die Auswirkungen der Fleetsohlanhebung etwa durch verringerte Aufbauhöhen der Barkassen zu kompensieren und so eine möglichst große Zeitspanne für die Befahrung der Kanäle zu erwirken. Auch weitere rechtliche und technische Fragen werden geprüft.
Gregor Mogi, Vorstand des Hafenschifffahrtsverbandes, merkt an, dass es ein erster wichtiger Schritt sei, dass der Hamburger Senat die gravierenden Auswirkungen der Kaimauersanierung auf das Hafenschifffahrtsgewerbe anerkennt. Es müssten aber weitere konkrete und zeitnah zu realisierende Maßnahmen folgen, um eine Befahrbarkeit der Fleete auch in Zukunft zu ermöglichen. Ein staatlich geförderter Umbau der Barkassen sollte dabei aus Sicht des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg ein Bestandteil des Maßnahmenkatalogs sein.
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bekennt sich ausdrücklich zur Barkassenschifffahrt in der Speicherstadt, die für die wasserseitige Erlebbarkeit und Zugänglichkeit des Welterbes für Hamburgerinnen und Hamburger sowie Besucher nicht wegzudenken ist. Finanzsenator Dr. Andreas Dressel betont die Notwendigkeit der Sanierung, aber auch den engen Austausch aller Beteiligten, der die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf sei.
Autor: VHSt
HBZ · 01/2019
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