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Titelfoto: © Eine Lochkarte war das Vorbild für die Fassade des Kallmorgen Tower, Foto: (c) stahlpress Medienbüro

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Das Hamburg-Rätsel

Welches zum UNESCO-Weltkulturelbe gehörende Gebäude ziert dieses Spitzdach?

Foto: (c) stahlpress Medienbüro
Foto: (c) stahlpress Medienbüro

Liebe Leserin und lieber Leser, mit unserem Hamburg-Rätsel können Sie testen, wie gut Sie Hamburg kennen.

Senden Sie die richtige Lösung zu unserer Frage unter Nennung des Stichworts "Hamburg-Rätsel" per E-Mail an verein@vhst.de oder per Postkarte an folgende Adresse: Verein Hamburgischer Staatsbeamten r. V., Rathausstraße 7, 20095 Hamburg. Unter allen richtigen Einsendungen bis zum 31. Januar 2026 verlosen wir einen Gutschein für die Europa-Passage über 25 Euro.

In dieser Ausgabe lautet die Frage:

Welches zum UNESCO-Weltkulturelbe gehörende Gebäude ziert dieses Spitzdach?



Das Luther-Denkmal am Michel wurde 1912 aufgestellt, Foto: (c) stahlpress Medienbüro
Das Luther-Denkmal am Michel wurde 1912 aufgestellt, Foto: (c) stahlpress Medienbüro

Auflösung des Rätsels aus der letzten Ausgabe: Luther-Denkmal vor dem Michel


Den Michel kennt wohl jeder Hamburg- Tourist. Das dem Reformator Martin Luther gewidmete Denkmal an der Nordwestseite der Kirche dürfte jedoch nur das Interesse aufmerksamer Besucher wecken. Dabei ist "Martinus", wie er sich selbst nannte, eine epochenprägende Figur, der vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Denkmäler gesetzt wurden.

In der Hansestadt steht der Kritiker des Ablasshandels seit 1912 auf einem hohen Sockel und blickt, eine Bibel unter den linken Arm geklemmt, streng auf das Volk, dem er bei seiner Bibelübersetzung mit Wonne aufs Maul geschaut hat. "Die unüberbietbare plastische Anschaulichkeit seiner Sprache entstammt der Atmosphäre des Marktes, der Bergstädte, des Bauern, der mit dem Vieh, dem Wachstum der Frucht auf den Feldern, den Jahreszeiten und den Landplagen zu tun hatte", schrieb der Kunsthistoriker und Theologe Hanns Lilje. Luthers 1522 erstmals gedruckte Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche war so stilprägend, dass er zum "Vater der modernen deutschen Schriftsprache" (Lilje) avancierte.

Das Denkmal vor der seit 1685 bestehenden und nach einem Brand 1906 neu errichteten Kirche hat der Bildhauer Otto Lessing, Urgroßneffe des Dichters Gotthold Ephraim Lessing, geschaffen. Es war das letzte Werk des Künstlers, der mit seinen Skulpturen und Plastiken für die Reichshauptstadt Berlin in der Epoche des Historismus stilprägend war.

Wir gratulieren der glücklichen Gewinnerin Dietlinde Vergin!

Autor: Volker Stahl

HBZ · 01/2026
 
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