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Das Hamburg-Rätsel

Welchen Garten schmückt diese Zypressen-Figur?

Foto: (c) stahlpress Medienbüro
Foto: (c) stahlpress Medienbüro

Liebe Leserin und lieber Leser, mit unserem Hamburg-Rätsel können Sie testen, wie gut Sie Hamburg kennen.

Senden Sie die richtige Lösung zu unserer Frage unter Nennung des Stichworts "Hamburg-Rätsel" per E-Mail an verein@vhst.de oder per Postkarte an folgende Adresse: Verein Hamburgischer Staatsbeamten r. V., Rathausstraße 7, 20095 Hamburg. Unter allen richtigen Einsendungen bis zum 31. Juli 2026 verlosen wir einen Gutschein für die Europa-Passage über 25 Euro.

In dieser Ausgabe lautet die Frage:

Welchen Garten schmückt diese Zypressen-Figur?



In der Hamburgischen Staatsoper sangen schon viele Weltstars, Foto: (c) stahlpress Medienbüro
In der Hamburgischen Staatsoper sangen schon viele Weltstars, Foto: (c) stahlpress Medienbüro

Auflösung des Rätsels aus der letzten Ausgabe: Hamburgische Staatsoper


Plácido Domingo, Montserrat Caballé, Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Rudolf Schock, Anneliese Rothenberger - all diese Weltstars sangen bereits in der "neuen" Hamburgischen Staatsoper an der Dammtorstraße.

Das erste privatwirtschaftlich geführte Haus dieser Art in Deutschland hatten die Lutheraner 1678 am Gänsemarkt gegen die Bedenken der Pietisten durchgesetzt, die Theater und Gesang als zu "weltlich" verschmähten. Doch bald sahen die Kritiker, dass das "Operntheatrum" zu einem der in Europa führenden Musikhäuser avancierte - nicht zuletzt dank der von Georg Philipp Telemann komponierten Opern und der Spielkunst eines Georg Friedrich Händel, der in dem Musentempel ein Engagement als Geiger und Cembalist erhielt. Später übernahmen durchziehende Komödiantentruppen das Regiment. Erst unter Gotthold Ephraim Lessings Einfluss gewann die ernste Muse wieder Oberhand. Lessing machte sein Publikum in Lesungen mit Shakespeare und Aristoteles bekannt und inszenierte moderne Opern wie den "Don Giovanni".

1827 ersetzte das neue "Stadt-Theater" an der Dammtorstraße den alten Holzbau am Gänsemarkt. Nach der Zerstörung des Zuschauerraums 1943 durch einen Bombenangriff entstand mithilfe von Sponsorengeldern an gleicher Stelle der lichtdurchflutete Neubau mit 1.690 Plätzen, der am 15. Oktober 1955 mit Mozarts "Zauberflöte" eröffnet wurde.

Wir gratulieren der glücklichen Gewinnerin Ursel Brünner!

Autor: Volker Stahl

HBZ · 07/2026
 
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